Indigene Gemeinden gegen Bergbaukonzerne in Guatemala

Shownotes

Im Jahr 2016 wurde im Südosten Guatemalas eine Lizenz zum Abbau von Antimon vergeben – heute kämpfen dagegen die Maya Ch’orti’ aus Olopa. Unter ihnen ist Ubaldino García Canan, der mit uns über die Verletzung internationaler Abkommen und die Verteidigung der Lebensweise der indigenen Gemeinschaft durch Einschüchterung und Spaltung spricht. Als Teil des Indigenen Rates (Consejo Indígena Maya Ch’orti’ de Olopa) setzt sich Ubaldino für das Recht seiner Gemeinde, die Maya Ch’orti’ ein. Oft wird er aufgrund seines friedlichen Widerstandes mit Einschüchterung, Morddrohungen und Kriminalisierung konfrontiert. Antimon ist ein Halbmetall, das unter anderem als Flammschutzmittel in Kunststoffen und auch im metallischen Bereich für Bleisäurebatterien eingesetzt wird. Das Bergbauunternehmen Cantera los Manantiales verursacht Umweltverschmutzung in der ganzen Region. Im Juli 2021 stellte der Oberste Gerichtshof Guatemalas eine Verletzung des Rechts auf freie, vorherige und informierte Zustimmung (FPIC) fest. Das Recht wurde in der ILO-Konvention 169 – dem internationalen Abkommen über indigene Völker – anerkannt. Die ILO-Konvention 169 soll indigenen Gemeinschaften Schutz bieten. Sie schreibt vor, dass sie vor der Durchführung von Projekten, Bauvorhaben, Landnutzungsänderungen oder sonstigen Maßnahmen jeglicher Art konsultiert werden. Das Abkommen wurde 1996 von Guatemala ratifiziert, doch das Recht auf Zustimmung wird heute dennoch oft missachtet. Mehr über die Arbeit von PBI in Guatemala: https://pbideutschland.de/de/informieren/wo-wir-arbeiten/pbi-guatemala-im-einsatz-fuer-die-menschenrechte

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ.

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00:00:01: In dieser Folge beschäftigen wir uns mit der Menschenrechtssituation in der indigenen Gemeinden in Guatemala.

00:00:08: Dort kämpft Ubaldino Garcia Canan gegen eine Antimonenbergbau-Lizenz im Südosten Guatimalas, die im Jahr zwei Tausendsechzehn ohne die Zustimmung der umlegenden Gemeinden vergeben wurde.

00:00:20: Antimon ist ein Haltmetall das unter anderem als Flammschutzmittel in Kunststoffe und auch im metallischen Bereich für Bleisäure-Batterien eingesetzt wird.

00:00:32: Das Bergbauunternehmen Cantera Los Manifiales sorgt für Umweltverschmutzung in der ganzen Region.

00:00:39: Als Teil des indigenen Rates setzt sich Ubaldino, für den Recht seiner Gemeinde die Maya Chorti de Olopa Chiquimula ein.

00:00:47: Oft wird er aufgrund seines friedlichen Widerstandes mit Einschlüchterungen, Morddrohungen und Kriminalisierung konfrontiert.

00:00:54: Im Juli-Zweitausendundzwanzig stellte der Oberste Gerichtshof Gottimalas eine Verletzung des Rechts auf freie, vorherige und informierte Zustimmung fest.

00:01:05: Dieses Recht wurde nämlich in der ILO-Konvention Hundertneunundsechzig international anerkannt – das internationale Abkommen über indigene und entstemmen lebende Völker bietet Indigen und Afroindigen Gemeinschaftenschutz.

00:01:20: Es schreibt vor, dass sie von der Durchführung von Projekten Bauvorhaben, Landnutzungsänderungen oder sonstige Maßnahmen jeglicher Art konsultiert werden.

00:01:33: Guten Morgen und herzlich willkommen!

00:01:37: Möchtest du uns noch etwas über deine Arbeit in Europa erzählen?

00:01:42: Ja ich wünsche dir einen guten Morgen und freue mich hier zu sein.

00:01:45: Mein Name ist Ubaldino Garcia-Canan und ich bin ein Indigener Maya Chorti aus Guatemala, wie ich bereits vorgestellt wurde.

00:01:52: Meine Arbeit nun ja ... Arbeit wird ja eigentlich bezahlt – es ist also keine Arbeit in dem Sinne!

00:01:57: Es ist unser Dienst für unser Gebiet, für die Gemeinschaft für das Land, denn unser Wunsch als Maya-Volk ist es uns um das zu kümmern was unsere Großväter und Großmütter und unsere Vorfahren uns hinterlassen haben.

00:02:09: Wir wünschen uns aber auch das Recht zu haben diese Berge, diese Flüsse die Hügel und all den Reichtum zur Erben der in unserem Gebiet existiert.

00:02:18: Unser Dienst und mein persönlicher Dienst innerhalb des Concejo Indigena Maya Choti – der autonomen Gemeindeorganisation von Olopa war also die Verhinderung dieses extractivistischen Modells, das auf der Ausbeutung des Landes basiert.

00:02:34: Was für sie Ressourcen sind, sind für uns Waren und Leben.

00:02:37: Es ist das Land, das Mais und Bohnen produziert und es sind die Berge, die helfen und das Wasser erhalten.

00:02:43: Mein Dienst an der Gemeinschaft bzw im Rat besteht also darin mich weiterhin um dieses Land zu kümmern.

00:02:50: In meiner Gemeinde und in anderen gibt es die Steinbruchmine Los Manantiales, die unser Gemeindeeigentum zerstören will.

00:02:56: Wir haben Guatimala respektive das Lizenzsystem damit konfrontiert und prangern es weiterhin an Auch wenn uns gesagt wird, dass die Gewinne geteilt werden mit uns.

00:03:07: Aber die Gewinnel sind ein Hungerlohn und wir brauchen sie nicht weil wir sehr weit weg sind von der Denkweise der kapitalistischen Welt.

00:03:13: Es gibt eine große Distanz zu Denkweisen der indigenen Völker- und meines Meiervolkes.

00:03:17: Und Sie verstehen das nicht Weil wir seit tausenden von Jahren auf dem Land leben und im Zug zueinander

00:03:21: stehen.

00:03:22: Sie

00:03:22: sind also weiter davon entfernt es zu verstehen und deshalb werden die internationalen Konventionen und Verträge Die kurte Male ratifiziert hat Nicht eingehalten die Werkzeuge für sie sind.

00:03:33: Meine Arbeit, mein Dienst – nun, mein Dienst für das Volk der Tchortie wird sich also fortführen in Richtung Respekt.

00:03:39: Respekt für unsere Lebensweise, Respekt dafür unserer Art zu erben!

00:03:43: Es ist nicht nur für meinen Volk, der Kampf den wir vom Rat der Indigenen führen, es ist auch für die Welt.

00:03:48: Denn die Welt braucht gesunde Luft, die Welt bräuchte Wasser, sie brauchten Land und Nahrung.

00:03:53: Und wir haben all diese

00:03:55: Sektoren.".

00:03:57: Weil der mundo necessitat Air, Sanum.

00:04:00: Der mundo necessitet Wasser.

00:04:01: Der world necessitats Land.

00:04:02: Der World necessitait food.

00:04:05: Und wir haben

00:04:08: alle diese Wiener.

00:04:10: Kannst du ein wenig über deine Arbeit erzählen, woraus sie besteht und uns vielleicht ein Beispiel für deinen Widerstand geben?

00:04:24: Mein Dienst für die Gemeinschaft ist anders, je nachdem ob ich in Europa bin... Ob ich in der Gemeinde bin, ob ich in Guatemala bin und erst heute anders als hier nicht war.

00:04:32: Von hier aus kann ich sagen dass ich der Sprecher des Indigenrates de Mayor Choti von Olopa Chikimula bin und das sich die Möglichkeit habe hier zu sein, zu sprechen meine Stimme zu erheben und der Welt die Verletzungen mitzuteilen die in meiner Gemeinde und in meinem Gebiet begangen werden.

00:04:47: Ich habe dieses Mandat von den indigenen Behörden, um sagen zu können dass wir weiterhin sagen werden das der Extraktivismus in Guatemala ein perverses und widersprüchliches Modell ist.

00:04:56: Das es zur Kriminalisierung, Verfolgung und Ermordung derjenigen von uns führt die sich diesem System widersetzt.

00:05:03: Ich bin heute hierum zu sagen was ein Teil meines Dienstes seit zwei tausendsechzehn als Simine Cantera de los Manantiales in Betrieb genommen wurde daran besteht dass ich in der Lage bin mich lokal nationalund international zu vernetzen.

00:05:16: Diese Netzwerke der Solidarität, die der Rad jetzt hat, werden mit diesen Räumen immer stärker.

00:05:21: Daher ist es für mich sehr wichtig hier herzukommen, weil ich die Erfahrungen von Organisationen, Kollektiven und Aktivistinnen und Aktifisten in Deutschland kennenlernen kann, die mit dem Kampf des Maja-Volkes verbunden sind bzw.

00:05:32: mit dem Krieg des Majavolkes von Schotti gegen den Bergbau in Cantera de los Manantiales verbunden werden

00:05:37: können.".

00:05:38: Das ist also Teil meines Dienstes, um das Netzwerk der Unterstützung und der Solidarität für den Indigenenrat Maya Chorti zu

00:05:49: erreichen.

00:05:57: Vor einigen Jahren hat der Oberste Gerichtshof Gottemalas die Einhaltung des Gesetzes, also des ILO Abkommens, hundertneunundsechzig bestätigt.

00:06:06: Das heißt – Die Einhaltungen des Rechts auf Zustimmung der indigen Gemeinschaften bei den bergbauerischen Vorhaben durch nationale und internationale Konzerne.

00:06:16: Wie hat sich diese Situation für dich, deine Gemeinsschaft und deine Arbeit als Menschenrechtsverteidiger damals entwickelt?

00:06:29: Nun,

00:06:29: wie ich bereits gesagt habe, hat Guatemala das Abkommen vor fast dreißig Jahren.

00:06:32: Nämlich nineteenhundertsechserneunzig ratifiziert also mitten in der Unterzeichnung des Friedensabkommens in Guatemala.

00:06:39: Diese Konvention ist ratifiziert was wichtig ist.

00:06:42: sie ist wichtig für Guatemala, wichtig die Welt.

00:06:45: aber es gibt einen Unterschied zwischen der Ratifizierung und der Anwendung nicht wahr?

00:06:48: Und wie sie angewendet wird.

00:06:50: das ist in Guatemala schrecklich Denn wir indigenen Völker sind sehr weit entfernt von dieser Möglichkeit der Zustimmung.

00:06:55: Und wie wollen, dass die Zustimmung respektiert wird?

00:06:58: Wenn ich sage, ich will keinen Bergbau dann sollte das Staat das auch sagen.

00:07:02: Wenn ich zwanzigmal sage, dass ich kein Bergbau will, dann sollte es respektieren werden aber das wird es

00:07:06: nicht!

00:07:07: Der Kampf den wir gegen die Mineda-Canteda, gegen die Ausbeutung der Ressourcen geführt haben bestand also darin vor der gute maltäkischen Justiz zu demonstrieren Wir haben einen langen Weg zurückgelegt und zu sagen... Seht ihr, Ihr und der Staat habt die Rechte der indigenen Völker verletzt.

00:07:23: Sie haben gegen die Konsultation, gegen die Zustimmung verstoßen.

00:07:26: sie haben uns nie konsultiert.

00:07:27: das heißt wir haben nicht herausgefunden dass es sich um eine Mine handelt erst als sie bereits unsere Hügel gesprengt haben unsere Berge zerstört haben.

00:07:34: da haben wir gemerkt dass es eine Mine gibt.

00:07:37: Sie nutzen die Frage der Konsultatio in Guatemala mit korrupten Mitteln mit politischen Maßnahmen mit Projekten und Sozialprogrammen.

00:07:43: Sie machen sich die Tatsache zu Nutze dass viele von uns nicht die Möglichkeit haben lesen und schreiben zu können.

00:07:49: Sie zwingen uns dazu, Dokumente zu unterschreiben die wir nicht verstehen oder kennen so dass wir denken das ist ein Grundnahrungsmittelkorb einen doppelzentner Dünger oder sogar eine agrochemikalige Nähmigen und damit andere Projekte bestätigen die unser Gebiet betreffen können.

00:08:04: es gibt also keine wirkliche Konsolidation keine Zustimmung.

00:08:07: Das oberste Gericht in Guatemala hat wie ich bereits sagte festgestellt dass diese Rechte verletzt wurden.

00:08:12: Aber jetzt gibt es dem Unternehmen auch den Spielraum, um die Konsultation durchzuführen.

00:08:16: Das Unternehmen kann allerdings auch einfach weiterarbeiten.

00:08:20: Wie kann man operieren?

00:08:21: Wie kann eine Konsultration durchführen wenn es keinen Raum für einen Dialog gibt?

00:08:25: In einem solchen Raum wie wir ihn aktuell haben, kann man keine Konsultationsdurchführen.

00:08:31: Außerdem hätte schon voraus geschehen müssen.

00:08:34: Es macht kein Sitz zu denken – ah gut!

00:08:35: Wir machen die Konsulitation.

00:08:37: Natürlich wären wir dazu bereit, wenn es Teil eines formellen Systems der Justiz in Guatemala wäre.

00:08:42: Aber es ist wichtig zu sagen, dass dies bereits verletzt wurde.

00:08:45: Die Konsultationen in meinem Gebiet wurden bereits verletsst.

00:08:49: Natürlich tauschen wir uns jetzt auch aus und sind ein Teil der Netzwerke von Bündnissen und Organisationen in Guatemala und dem Rest der Welt.

00:08:55: Wir lernen von den Erfahrungen andere Kämpfe die bereits Fortschritt in diesem System der Konsultations gemacht haben, die aber weiter bestehen weil die Zustimmung Zeit braucht, weil die indigenen Völker Forderungen stellen müssen um die Zustimmung zu erhalten.

00:09:10: Aber wir haben auch die Erfahrung in Guatemala gemacht, dass angeblich Konzultationen mit indigenen Völkern ausgearbeitet wurden.

00:09:17: Das war gar nicht der Fall!

00:09:19: Mit der Konzulation wird nun in Guatemala ein rechtlicher Präzidenzfall geschaffen, der nicht nur zur Regelung der Konsultation gemäß der Konvention Hundertneunundsechzig angewandt werden könnte sondern auch diejenigen von uns betreffen könnte bei denen keine Konzультation durchgeführt wurde weil sie sich auf diese rechtlichen Präzenzfeile stützen würden und zu sagen Nun, die Konsultation im Shorty-Folk wird so ablaufen weil es einen rechtlichen Präsidentfall gibt.

00:09:43: Das würde uns sehr helfen, weil es bisher keine Konsultationsprozesse gab wie die Gemeinschaften wirklich begünstigt.

00:09:49: Bis heute hat das Konzept der Konsultaton für uns nicht funktioniert.

00:10:06: Während

00:10:06: Sie also die gefälschten Unterschriften von Konsultationen der Bevölkerung vorweisen können, um zu behaupten dass Konsultations stattgefunden haben und sie Dokumente uns erzeichnet haben, haben die Unternehmen bereits Einfluss auf das was sie tun um den Bergbau und den Extraktivismus in Deinen Land weiterzuführen.

00:10:26: Es

00:10:29: ist immer wichtig, dass Guatemala eine leite Minerie hat, die sehr, sehr leicht für die Unternehmen zu operieren.

00:10:41: Ja und es ist wichtig zu betonen das Guatemala ein Bergbaugesetz hat in dem Unternehmen sehr frei operieren können.

00:10:48: Das ist eine.

00:10:49: Zweitens ist Korruption ein latentes Problem in Guatemala.

00:10:54: Die neue Regierung, von der wir glauben, dass sie eine bessere Möglichkeit hat die Gebiete aufzuteilen, sagte Wir werden ein Moratorium einer Art Stillhalteabkommen durchsetzen weil es keine Klarheit gibt.

00:11:04: Das heißt die Leute sagen das Eine, die Unternehmen sagen das andere und die Ministerien und die Institutionen der Regierung sagen wieder etwas anderes.

00:11:13: Es gibt also keine Klarkeit und daher werden wir einen Moratorium verhängen.

00:11:16: Wir werden abwarten.

00:11:17: Wir werden uns etwas Zeit nehmen, um alles zu überprüfen was es gibt.

00:11:20: Um Lizenzen zu erteilen neue Lizencen Bergbau-Lizenzen nicht wahr?

00:11:24: Im Moment gibt es keine weiteren Informationen.

00:11:27: aus meiner Sicht zumindest für die Zeit in der diese Regierung an der Macht sein könnte schien es mir in Ordnung zu sein aber in vier Jahren unter dieser Regierung jetzt drei Jahre wird die Regierung wechseln Und dies könnte unter der neuen Regierung geändert werden, aber dann ist es nicht so.

00:11:42: Ein Moratorium als solches ist keine sehr konkrete Lösung für die indigenen Völker sondern man muss den Weg des Respekts für die Indigenen völker und unsere Lebensweise

00:12:02: gehen.

00:12:06: Die indigenen Völker und Gemeinschaften haben die Partei Movimento Semia im letzten Jahr zum Erfolg geführt.

00:12:13: Mit dem neuen sozialdemokratischen Präsidenten Bernardo Arrivalo hätte sich angeblich alles geändert.

00:12:19: Er trat seinem Amt im Januar, mit ehrgeizigen Versprechungen für seine vierjährige Präsidentschaft an.

00:12:28: Die Situation von Menschenrechtsverteidigerinnen und JournalistInnen ist jedoch nach wie vor besorgniserregend da neunzig Prozent der Angriffe unbestraft bleiben.

00:12:39: Wie gehen?

00:12:40: Indigenengemeinschaften wie deine damit um, dass die Regierung nicht auf Angriffe reagieren.

00:13:01: Es ist sehr kompliziert eine klare Antwort von den indigenen Völkern zu bekommen.

00:13:07: Arrivalo nicht an der Macht wäre, wenn es nicht den Kampf der Indigenen Völker gegeben hätte.

00:13:11: Wenn es nicht diese Einhundertsextage gegeben hätte, die sie auf der Straße verbracht haben.

00:13:16: Wenn das nicht die Einschüchterungen und einige Tote während dieser Einhundertextage geben hätten.

00:13:21: Die gewaltsamen Vertreibungen, die wir bei jedem Widerstand stattgefunden

00:13:24: haben.".

00:13:25: Das Volkdetjectiv war vom ersten Tag an da und wurde am dreizehnten Tag vertrieben obwohl die Regierung nicht da wäre, wenn es nicht die Indigenen Völker gegeben hätte.

00:13:34: Meiner Meinung nach vergisst die Regierung all diese Unterstützung wie sie hatte und die indigenen völker sind sich dessen bewusst was passiert?

00:13:41: Wir sind uns dessen bewusst was passiert und unter welchen Bedingungen die indigene Völker jetzt leben.

00:13:45: Nachdem wir nicht nur eine Regierung sondern auch deren ganze Ausrichtung unterstützt haben.

00:13:50: Aufseiten meines Distriktes der Shortie Gemeinde haben wir auch die Position anderer Leute unterstützt Die auf der Ebene des Präsidenten arbeiteten Und diese Leute regeln letztendlich auf die gleiche Art und Weise wie der Präsident, der jetzt praktisch gegen die indigenen Völker handelt.

00:14:07: Andere mögen zwar sagen gut aber das kann von denen benutzt werden, die einen Gegenputsch gegen diesen Präsidenten machen wollen.

00:14:13: Aber wir Indigenenvölker sind nicht an diesem politischen Wiren interessiert.

00:14:16: Das ist nicht unser Problem.

00:14:18: Es ist eine Frage der Politik als solche.

00:14:20: Wir Indigenentvölker hatten Klarheit vor den Wahlen während der Wahlen und auch jetzt nach den Wahlen.

00:14:25: Das heißt, wir denken nicht in vier Jahresetappen wie Völker haben Tausende von Jahren überlebt und deshalb hängt unser Kampf um das Erbe nicht von vier Jahren ab oder von einem Präsidenten und der Position die dieser Präsident hat.

00:14:37: natürlich könnte es bessere Bedingungen für die indigenen Völker geben damit sie sich weiterhin um ihr Territorium kümmern können.

00:14:44: Aber wir können nichts sagen, naja wenn ihr Präsident wechselt dann verändern wir uns auch.

00:14:48: das können wir nicht, dass können wir uns nicht erlauben denn unsere Vision ist viel weiter orientiert als die Art und Weise wie der Staat aufgebaut ist.

00:14:55: Die Situation der Indigenen Völker inklusive meines Volkes wird jetzt stark verletzt weil ein Teil der Strategie die die Regierung jetzt anwendet daran besteht indigene Führungsperson zu kooptieren Das heißt den politischen Ämter zu wählen um ihnen Jobs in den staatlichen Institutionen zu geben.

00:15:11: Es hat eine Menge Probleme verursacht.

00:15:14: Erstens, weil die Regierung als solche keine Vision hatte.

00:15:17: Sie wurde schließlich nicht auf der Grundlage einer Vision der indigenen Völker aufgebaut.

00:15:21: Die indigen völker unterstützen keine Regierung damit diese uns Arbeit gibt.

00:15:25: Es war nicht die Vision, also haben sie uns mit politischen Ämtern begleitet.

00:15:28: Die Regierung sagte gut ich werde einem Anführer von Gebiet X Arbeit geben und damit bin ich auch schon beruhigt weil ich den indigenen Völker damit bereits helfe.

00:15:36: aber dadurch indem Sie die Führungen der Indigenen völker kopiert haben wurden diese auch von ihren Führungspersonen verlassen.

00:15:44: Jetzt sagen sie, dass diese Person die in der Regierung arbeitet, sagt das wir nicht an unser Territorium in Gebieten sondern als Staat denken sollten.

00:15:52: Wie können wir den Begriff des Staates denken wenn wir Gemeinschaften eigentlich Klarheit haben?

00:15:56: Das ist weiterhin das Reichtum der Meiergemeinde, der Zweiundzwanzig-Gurte-Maltekischen-Meiergemeinden.

00:16:02: Meine Gemeinde der Shortie hat ihr Land, sie hat ihr Territorium und jetzt sollen wir in Begriffen des Staates denken.

00:16:08: Guatemala als Staat zu denken ist nicht möglich weil ich das Territoriam der anderen respektiere und weil Sie mich auch respektieren.

00:16:15: Dieser Respekt ist es, der uns nicht gespalten hat denn wir haben eine Vision der indigenen Gemeinschaften.

00:16:20: Wir haben eine vision aber natürlich haben wir auch ein Territoriom Und das Verständnis von Spiritualität im Osten ist nicht dasselbe wie Westen.

00:16:28: All dieser Elemente machen einen Großteil unseres Lebens aus.

00:16:31: Und jetzt über ein Staat nachzudenken, würde uns zu sehr beeinflussen.

00:16:34: Letztendlich führt diese Regierung und ihre Arbeitsweise zu großen Spaltungen.

00:16:38: D.h.,

00:16:39: die Chortiebevölkerung ist gespalten weil sie nach einer Vision des Staates und nicht nach einer vision des Territoriums hangt.

00:16:45: Wir haben gesagt – und wir werden dies auch weiterhin tun – dass die Choritiebevolkerung eine Politik gegen Agrarprodukte braucht, denn wir ernähren uns von dem was das Land her gibt.

00:16:55: Wir brauchen keine dünne Gifte, die in unsere Gemeinde kommen.

00:16:57: Wir lehnen sie ab.

00:16:59: Und jedes Mal sagen wir, lass uns das ablehnen – das brauchen wir nicht!

00:17:02: Aber die Politik des Staates besteht darin, Gift, Agrartoxine und Agrarchemikalien in die Gemeinden zu bringen.

00:17:09: Das wird kanalisiert weil die Regierung exportieren muss.

00:17:13: Es wird auf die gleiche Weise ausgeführt wie bei anderen Regierungen.

00:17:16: Vielleicht können Sie nein sagen aber so ist der Haushalt.

00:17:19: Wir sehen auch keine Bereitschaft diese Art und Weise zu ändern Und dabei ist das ganz einfach, siehst du wir wollen die Politik ändern.

00:17:27: Wir wollen ändern dass es Budget nicht nur dazu dient Saatgut von Bayer und Monsanto zu verschenken oder zu kaufen um es in die Gemeinden zu bringen.

00:17:34: aber wenn wir uns den Haushalt ansehen dann werden Millionen für den Kauf von Giften und Transgenemsaatgutt für unsere Gebiete bereitgestellt und immer weniger Unterstützung für die Landwirtschaft mit den Systemen unserer Völker.

00:17:45: Es gibt also nichts.

00:17:47: Sie sagen vielleicht etwas in Worten Aber im Taten gibt es das nicht.

00:17:51: Und

00:17:51: Themen wie diese, aber auch die Außenpolitik und die Vereinigten Staaten, die jetzt die Migrationsfragen auf dem Gebiet von Chortie beeinflussen, wirken sich stark auf die Vision aus.

00:18:00: Weiterhin zu migrieren – nur auf legale Weise!

00:18:05: Sie sagen also, naja wir können Arbeitsvisa für die USA, Kanada und Spanien bereitstellen.

00:18:10: Und andere ermutigen zu mehr Migration – eine Art von Migration, die zu Gewalt führt um in anderen Gebieten zu leben als in Guatemala.

00:18:18: Ich sage nicht dass nicht Millionen von Menschen aus Guatemala Auswandeln in den Vereinigten Staaten, Kanadas oder andere Länder auch nach Europa.

00:18:25: Aber diese Einheit des Volkes, diese Art über das Territorium zu denken Diese Art uns mit unserem Land verbinden wird dabei verletzt.

00:18:34: Wir sind also gespalten.

00:18:35: Ich werde nicht sagen, dass wir es nicht sind, denn wir sind es!

00:18:38: Aber ich denke das ist eine gewisse Hoffnung gibt uns wieder zusammenzufinden und hoffentlich wird es nicht allzu lange dauern bis wir wieder zueinander finden, bis der Dialog zwischen den Völkern wieder funktioniert.

00:18:49: Mit dieser Regierung haben wir gezeigt, dass wir viele Dinge gemeinsam tun können.

00:18:52: Aber nun ist es Teil des Prozesses die Situation zu überdenken und uns treffen um weitergehen zu können.

00:19:07: Und gab es nicht im letzten Jahr einige Erfolge vor Gericht?

00:19:15: Es gab keinen indigenen Rat für den Kampf.

00:19:17: Das heißt, wir haben ein ganzes Verfahren vor der gutem alltäkischen Justiz durchlaufen und alles wurde abgewiesen.

00:19:23: Wir haben hunderte von Beschwerden eingereicht in denen wir beklagten dass das Unternehmen uns gegenüber gewalttätig sei Dass es uns bedrohe und keine dieser Beschwerde hatte jemals eine Wirkung.

00:19:32: Sie wurden alle abgewiesen Alle!

00:19:34: Unser Kampf geht also bis zum höchsten Gericht im Guatemala dem Verfassungsgericht das sagt, dass diese Lizenz annuliert werden sollte.

00:19:41: Wir haben keine Antwort erhalten.

00:19:43: Also haben wir uns an die inter-amerikanische Kommission für Menschen richtig gefandt.

00:19:47: Ich werde nicht mehr auf diese Informationen eingehen, aber das sind einige der Maßnahmen, die wir ergriffen haben weil wir in Guatemala keine Antwort erhalten

00:19:56: hatten.

00:20:06: Und

00:20:06: was kann die internationale Gemeinschaft tun, um euch dabei zu unterstützen?

00:20:10: Rechtzubekommen.

00:20:12: Wie können wir dich auf der internationalen Ebene

00:20:14: unterstützen?".

00:20:23: Ja ich denke dass ich heute hier bin und in der Lage bin in meiner Sprache.

00:20:27: Nun ja, es ist nicht meine Sprache als solche.

00:20:29: Aber mit dir über einige Medien in Deutschland, über diese Situation zu sprechen, ist bereits eine Möglichkeit, eine Verbindung herzustellen.

00:20:36: Ich denke auch, dass es wichtig ist, dass die Menschen sich hier in Deutschland aktivistischen Kollektiven anschließen können um in Verbindung zu bleiben oder sich dafür zu interessieren was in Lateinamerika passiert, was in Guatemala passiert, das mit den Chortis passiert,

00:20:50: sich

00:20:50: für die Kämpfe der indigenen Völker zu interessiert, um sich um Mutter Erde zu kümmern.

00:20:55: Für mich ist es wichtig und ich denke auch, dass es wichtig ist zu erwähnen, dass eine Menge internationaler Zusammenarbeit in Guatemala gibt.

00:21:02: Zum Beispiel erwähne ich die deutsche Zusammenarbeit, die dem Vollstädtschott die Geld gibt – und ich weiß nicht ob sie sich derart und weise bewusst sind wie sie das tun.

00:21:09: aber ich habe auch gehört, dass Deutschland die Konvention Hundertneunundsechzig ratifiziert hat und das freut mich sehr!

00:21:15: Es ist wichtig, dass Deutschland sie ratifiziert hat.

00:21:17: Aber es wäre noch wichtiger, dass sie auch eingehalten wird.

00:21:21: Denn die von Deutschland ratifizierte Konvention Hundertneunundsechzig wäre ein guter Weg für den Dialog in den Gemeinschaften bei allen Kooperationsprojekten und auch anderen Arten vom Projekt.

00:21:30: Diese Konvention würde also im Raum für Dialog bieten!

00:21:33: Das Problem ist, dass es nicht nur darum geht Geld zu geben.

00:21:36: Denn das Geld hat immer eine Absicht und wir sind als indigene Völker wie die Choti daran interessiert welche Absicht sie mit den Millionen haben, die die deutsche Kooperation dem Volk der Choti gibt.

00:21:46: In meiner Gemeinschaft ist jetzt auch wegen der deutschen Kooperation gespalten.

00:21:50: Ich werde über einen konkreten Fall sprechen.

00:21:53: Wir haben uns einem Projekt der deutschen Kooperation widersetzt, weil das Geld durch den Trifinio-Plan kanalisiert wurde.

00:21:58: Der Trifino Plan ist eine Institution die von den drei Ländern Honduras, Guatemala und El Salvador gegründet wurde Und von den Vizepräsidentschaften der einzelnen Länder geleitet wird.

00:22:09: Das Einzige, das wenige was ich darüber weiß ist dass der Trifinio-Plan seit dreißig Jahren existiert aber immer im Verborgenen geblieben ist.

00:22:18: Die Art und Weise wie er funktioniert hat bestand nämlich darin die Wohlfahrt, die Armut, die Trennung und die Spaltung in unserem Gebiet weiter zu fördern.

00:22:26: Sie kommen also und geben das Geld aus dieser Vision heraus.

00:22:29: sagen sie will, dass dieses Projekt im Umweltschutz und dem Kampf gegen den Klimawandel liegen kann.

00:22:37: Und das sie sich mit all den anderen Kämpfen auf internationaler Ebene und insbesondere mit den Vereinten Nationen verbinden um ihre Leitprinzipien durchzusetzen und zu sagen, dass dies für andere starke Themen wie Klima und Land funktioniert.

00:22:49: aber für uns funktioniert es

00:22:50: nicht.

00:22:51: Für uns ist es eine Spaltung, dieses Geld das reinkommt.

00:22:54: und ich sage nicht dass es schlecht ist.

00:22:57: Denn man soll Geld schicken aber wenn man nicht wirklich Klarheit über die Ausrüstung hat, die es dort drüben hat dann ist das schrecklich für mein Volk.

00:23:05: Warum?

00:23:06: Weil zum Beispiel ein Tierzuchtprojekt durchführen Aber ein Huhn oder ein Tier wird man in den fünfzehn Tagen essen weil man hungrig ist nicht wahr?

00:23:13: Der Trifinio-Plan hat einen sogenannten Masterplan ausgearbeitet Und diese wird vom Umweltministerium reguliert und auch vom Nationalen Rat für Schutzgebiete.

00:23:24: Die Schutzgebieten in Guatemala haben nur dazu gedient, Platz für Bergbau, Öl, illegale Holzfällerei und die Enteignung in die jener Gemeinschaft zu schaffen.

00:23:33: Wir im Tjortji-Gebiet sind sehr besorgt weil deute Zusammenarbeit dieses System der Schutzgebite stärkt.

00:23:38: Und dann wird uns gesagt schaut ihr könnt dieses Land nur zum Pflanzen nutzen aber ihr könnt nicht auf diesem Land leben.

00:23:44: Wir können also nicht auf unserem Land leben.

00:23:46: Ich meine, wer entscheidet denn wo wir hier leben?

00:23:49: Oder was ist das Land für dich?

00:23:50: Wenn dieses Land für euch nur ein Ort ist hat er eine andere Bedeutung für uns weil es dort an der Wasserquelle gibt Weil es einen Stein gibt auf den wir unsere Energie lenken.

00:23:59: Dorthin gingen unsere Großeltern um sich mit Mutter Erde zu verbinden.

00:24:04: Wie kommt es dass wir nicht in diesen Gebieten leben können?

00:24:07: und das füttert die deutsche Kooperation mit den Millionen die sie dorthin schicken, nicht wahr?

00:24:11: Die Leute sind also besorgt und das spaltet fast so wie der Bergbau spaltet, auch andere kapitalistische

00:24:16: Modelle.

00:24:18: Die sind also einige der Fragen und Themen, die ich heute hier ansprechen

00:24:21: werde.

00:24:21: Und es sind einige der Themen, welche mir auch von meinen Leuten empfohlen wurden hier anzusprechen.

00:24:25: Wir kommen nicht oft nach Deutschland und manchmal wissen wir nicht einmal ob die Guatemal-Tekischen überhaupt mit den Deutschen zusammenarbeiten.

00:24:32: Ich habe also die Aufgabe über diese Situation zu berichten damit Vereinbarungen getroffen werden können.

00:24:38: Aber wir sind nicht lediglich an ihrem Geld interessiert.

00:24:41: Das ist das was ich damit sagen möchte.

00:24:49: Das ist das, was ich jetzt

00:25:00: sagen will.

00:25:02: Welche

00:25:02: Botschaft hast du denn an diese internationalen Regierungen?

00:25:06: Denn es scheint, dass auch die Umweltgipfel nicht dazu dienen, diese Situation für die indigen Gemeinden ändern.

00:25:13: Es serve

00:25:14: also nicht, um diese Situation

00:25:24: zu verändern für die Indígenas.

00:25:29: Die Botschaft, die ich vermitteln möchte ist dass die internationale Gemeinschaft mit ihrem Geld verantwortungsvoll umgehen sollte und das wir seit tausenden von Jahren ohne Zusammenarbeit leben.

00:25:39: Wir leben nicht von der Vision der Entwicklung, von der sich extraktivistische Länder und kapitalistische Modelle ernähren.

00:25:44: Und das hat uns dazu gebracht gesund zu bleiben und uns mit Mutter Erde zu verbinden.

00:25:49: Einer meiner Gedanken ist dass notwendig ist die Gesellschaft die Vision des Kapitalismus diese Systeme der Unterdrückung die er mit sich bringt zu trennen und dass sie ein wenig verstehen können wie wir leben nicht wahr?

00:26:02: Sie sind immer eingeladen das Volk der Maya meine Gemeinschaft kennenzulernen und sie werden feststellen dass es eine völlig andere Lebensweise ist, dass wir keine Bauten oder andere Menschen zum Leben brauchen.

00:26:13: Dass wir unsere eigene Art zu leben haben.

00:26:15: Das ist das was wir für zukünftige Generationen garantieren und dass die internationale Gemeinschaft sehr sehr vorsichtig sein muss wie sie das Geld, das sie schickt verwaltet und überwacht.

00:26:26: Was sind wirklich die Auswirkungen?

00:26:28: Und hier kann man nette Berichte bekommen Man kann nette Fotos bekommen, nette Dokumentarfilme in denen die Maya glücklich sind und lächeln aber hinter der Kamera passiert es nicht wirklich.

00:26:37: Es geht also nicht nur darum, Geld zu schicken sondern es ist wichtig dass die Menschen in Europa mehr wissen und sich diesen Solidaritätsnetzwerken anschließen können.

00:26:47: Und dass sie es nicht nur unter diesem Gesichtspunkt tun, das sie nicht die Informationen haben wie der Entwicklungshelfer weitergibt oder die Regierung verbreitet.

00:26:57: Denn viele von ihnen sind nur daran interessiert andere Dinge zu sagen – aber wir leiden auch unter anderen Konsequenzen als Folge der internationalen Zusammenarbeit.

00:27:05: Vielen Dank!

00:27:06: Zum Abschluss hatte ich noch eine letzte Frage.

00:27:09: Was gibt dir denn Hoffnung und Kraft für deinen Kampf als Menschenrechtsverteidiger?

00:27:14: Die Justiz in Guatemala hat gesagt, dass es Unternehmen weiterarbeiten kann Aber wir, die Gemeinden haben nein gesagt.

00:27:20: Seit dem Jahr ist es seit dem Jahr zwei Jahrzehnte.

00:27:21: Wir haben einen Zit-In gemacht.

00:27:22: Wir waren in der Firma sechs Monate Tag und Nacht an zwei Stellen, wo die Maschinen für die Firma angeliefert wurden... ...und von dem Tag an konnte die Firma nicht mehr arbeiten.

00:27:32: Und jetzt, obwohl die Justiz in Guatemala sagt, dass das Unternehmen weiterarbeiten könnte, arbeitet es nicht

00:27:37: mehr!

00:27:38: Und es funktioniert nicht weil wir immer noch organisiert sind Und das Justiz kann schlecht sein und die Politiker können korrupt sein.

00:27:45: Und

00:27:45: die Zusammenarbeit kann uns auch spalten, aber wir sind trotzdem organisiert.

00:27:49: Unser Kampf, unser Widerstand ist jetzt erst zwungen, denn es ist nicht schön, Widerschand zu leisten.

00:27:54: Widerstand ist nicht Schönes!

00:27:55: Nicht angenehm für die Menschen.

00:27:57: Aber in diesem Zustand machen wir weiter – und wir werden weiter Widerstände leisten.

00:28:01: Denn auch wenn das kapitalistische System uns weiter entspalten will, werden wir weiter Widersrand leisten.

00:28:07: Das Unternehmen arbeitet nicht mehr in unseren Gemeinden, beutet nicht mehr aus sprengt nicht mehr unsere Hügel, trocknet unsere Flüsse und Wasserquellen nicht mehr aus.

00:28:14: Und verschmutzt sie nicht mehr, weil wir weiterhin Widerstand

00:28:17: leisten.".

00:28:18: Wir werden dies also weiterhin tun, solange unsere Rechte verletzt werden und unsere Lebensweise nicht geschützt wird.

00:28:23: Es ist also auch eine Freude mitzuteilen dass die Firma jetzt nicht mehr arbeitet.

00:28:27: Und ich weiß nicht ob sie es tut aber wenn sie es tut weiss sie auch das wir organisiert sind.

00:28:32: Wir sind auch froh dass wir lokal national und international viel Solidarität in unserem Kampf haben.

00:28:38: Ich möchte auch im Namen meines Volkes dafür danken dass die deutsche Botschaft unseren Kampf symbolisch anerkannt hat.

00:28:43: Am elften Dezember wird der niederländische Botschafter im Gebiet von Jothi, in meiner Gemeinde in Europa sein.

00:28:50: Und das macht uns glücklich weil wir wissen dass andere Orte, andere Menschen, andere Kontinente gibt die wissen was passiert und die unseren Kampf kennen.

00:28:59: Das sind also einige der Freuden die wir gerne teilen und wir sind weiterhin organisiert.

00:29:03: Wir sitzen in den Kampf der Kinder, der Frauen, der Jugendlichen und auch der Erwachsenen fort und dieser wird stark von den Ligenenbehörden geführt.

00:29:12: Das ist also eine der Freuden, die ich immer gerne teile.

00:29:14: Denn das bedeutet, dass es Leben gibt und wir dieses Leben heute verteidigen müssen!

00:29:18: Ich weiß nicht wie lange, aber wir werden es verteidigend, solange es notwendig

00:29:22: ist.".

00:29:23: Vielen Dank, Ubaldinum.

00:29:24: Hast du noch eine letzte Botschaft an die Zuhörerinnen?

00:29:29: Nein, ich möchte lediglich dem Leben danken unserem Schöpfer und Ausbilder unseren Großeltern und Vorfahren dieses Ortes die uns der Erlaubnis gegeben haben hierher zu kommen.

00:29:38: Und mit ihrer Erlaubnissen möchte ich auch zurückkehren und all den Menschen danken die uns zugehört haben dass sie immer in der Lage sind diese Räume zu betreten.

00:29:46: Ich glaube je besser wir dieser Welt kennen desto besser können wir sie verteidigen Und damit verabschiede ich mich.

00:29:52: Ich möchte sehr dankbar in mein Gebiet zurückkehren, weil ich mich mit mehr Menschen die ebenfalls kämpfen und getroffenen ausgetauscht habe und mich in die Perspektive von mehr Menschen versetzen konnte.

00:30:02: Und ich hoffe dass all diese kleinen Tropfen sicherlich ein großes Meer des Widerstandsbildes.

00:30:07: Ich möchte mich sehr dankbar sein, dass ich meine Gebäude begleitet habe und mich in Perspektiven betrachtet von mehr Menschen, die auch noch weiter kämpfen.

00:30:18: Und dass alle diese kleinen Götter sicherlich ein großes Meer der Resistenz formen werden.

00:30:24: Nur Danke!

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