Erinnerungsarbeit in Kolumbien
Shownotes
Kolumbien ist seit über 60 Jahren von bewaffneten Konflikten geprägt. Trotz des Friedensvertrags von 2016 bleibt die Lage angespannt. Zusammen mit dem Menschenrechtsaktivisten, Journalisten und Autor Erik Arellana Bautista sprechen wir über die Bedeutung gesellschaftlicher Erinnerungsarbeit. Erik engagiert sich seit dem gewaltsamen Verschwinden seiner Mutter Nydia Erika Bautista im Jahr 1987 – verschleppt vom kolumbianischen Militär – als Menschenrechtsaktivist. Seine Familie gründete die Fundación Nydia Erika Bautista, um Gerechtigkeit einzufordern, andere Angehörige Verschwundener zu unterstützen und das Gedenken wachzuhalten. Hier teilt er seine persönliche Sicht auf den Begriff Frieden und berichtet über seine bevorstehende Rückkehr aus dem Exil. Mehr über die Arbeit von PBI in Kolumbien: https://pbideutschland.de/de/informieren/wo-wir-arbeiten/pbi-kolumbien-im-einsatz-fuer-die-menschenrechte
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